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Fall Natascha soll vor Gericht

Fall Natascha soll vor Gericht

Der Fall Natascha Kampusch könnte ein gerichtliches Nachspiel haben: Ein früherer Grünen-Politiker aus der Steiermark will die 18-Jährige, die sich acht Jahre in der Gewalt eines Entführers befunden hatte, in den Zeugenstand rufen lassen.

Graz - Natascha Kampusch soll nach dem Willen von Martin Wabl zu den Gerüchten Stellung nehmen, ihre Mutter und ihr Entführer hätten einander gekannt. Weil der Kidnapper Wolfgang Priklopil sich am Tage von Natascha Kampuschs Selbstbefreiung das Leben nahm, könnte der spektakuläre Entführungsfall andernfalls nur dann gerichtlich geklärt werden, wenn ein Mittäter gefunden und angeklagt würde.

Der Ex-Politiker und pensionierte Scheidungsrichter hat ein besonderes Interesse an einer juristischen Aufarbeitung: Er hatte nach der Entführung im März 1998 auf eigene Faust Ermittlungen nach dem Verbleib der damals Zehnjährigen angestellt. Obwohl als Kandidat für die damalige Präsidentschaftswahl eine öffentlich bekannte Figur, war Wabl in Wien daraufhin wegen angeblicher Amtsanmaßung festgenommen und vernommen worden. Später bot er sich dem Innenminister als Sonderermittler im Fall Natascha an, wurde aber nicht berufen.

Schließlich verklagte Kampuschs Mutter Brigitta S. den Politiker auf Widerruf und Unterlassung: Wabl hatte den Verdacht geäußert, S. habe mit ihrer Tochter in Sado-Maso-Kreisen verkehrt und die Entführung des Mädchens zur Vertuschung arrangiert. Der Richter wurde daraufhin in letzter Instanz verurteilt.

Jetzt hat Wabl eine Wiederaufnahme seines Falls beantragt. Die wichtigste Zeugin, sagt er, habe damals nicht zur Verfügung gestanden: Natascha Kampusch selbst.

Beweise kann Wabl für seinen Verdacht auch heute nicht präsentieren. Er verweist aber auf Anhaltspunkte: So hatten sich nach ihrem Verschwinden im Album der Mutter alte Fotos von Natascha gefunden, auf denen das Kleinkind in einer ungewöhnlichen, an sadistische Fetischdarstellungen erinnernden Pose zu sehen war.
"Sexualisierte Atmosphäre"

Dem Wiener Kinderpsychiater Max Friedrich, der Natascha Kampusch seit ihrem Auftauchen im August betreut, waren die Fotos schon 1998 vorgelegt worden. In einem Gutachten urteilte Friedrich damals, trotz ihrer "Laszivität" könnten die Bilder einem Betrachter nicht als "Objekt seiner Phantasien" dienen. Das Arrangement lasse allerdings auf eine "sexualisierte Atmosphäre" schließen und bewirke eine "Minderung der Schamschranke".

Dass Kampuschs Mutter Brigitta S. mit Wolfgang Priklopil, dem Entführer ihrer Tochter, bekannt gewesen sei, ist ebenfalls nicht nachgewiesen. Gegenüber dem Wiener Kurier sagte der Sprecher der ermittelnden Polizei-Sonderkommission, da habe sich "nichts, aber auch schon gar nichts verifizieren lassen".

Natascha Kampusch selbst sagte der Zeitung Standard in einem Interview: "Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie nichts mit dem Herrn Priklopil zu tun hatte. Ich bin zu hundert Prozent sicher, dass sie nicht lügt." Was über Fotos und angebliche Sado-Maso-Filme geschrieben worden sei, sei "an den Haaren herbeigezogen. Das kann ich definitiv ausschließen." Gesichert ist bisher nur, dass ein früherer Freund der Familie und Ex-Partner von Kampuschs Mutter seinerseits mit einem Freund Priklopils bekannt war. Norbert Mappes-Niediek

Quelle

12.10.06 09:02
 


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