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Ist Debora Milke unschuldig?

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Unschuldig in der Todeszelle 07.05.2004

Eine Mutter klagt an

Seit 13 Jahren wartet eine deutschstämmige Amerikanerin in den USA auf den Tag ihrer Hinrichtung. Debbie Milke wurde zum Tode verurteilt, obwohl es keinen einzigen sauberen Beweis für ihre Schuld gibt. Angeblich hat sie den Mord an ihrem Sohn in Auftrag gegeben. Debbies Mutter, Renate Janka, eine Deutsche, hat alles versucht, damit der Fall neu aufgerollt wird. Bisher vergebens.

"Ich erlebe nicht eine, sondern zwei Tragödien. Den Tod meines Sohnes Christopher und dieser legale Kampf gegen meine Verurteilung. Das ist sehr, sehr schmerzlich, nach allem, was ans Licht gekommen ist. Warum wollen die mich umbringen? Oh Gott, es ist so schlimm." Das sagte Debbie Milke 1991 nach ihrer Verurteilung.


Klare Beweise fehlen

Seit Jahren kämpft Renate Janka unermüdlich um die Freilassung ihrer Tochter aus der Todeszelle im Gefängnis Perryville, Arizona. Die deutschstämmige Amerikanerin wurde 1991 zum Tode verurteilt, weil sie den Mord ihres damals vierjährigen Sohnes Christopher in Auftrag gegeben haben soll. In der Wüste von Phoenix wurde der kleine Christopher am 3. Dezember 1989 erschossen aufgefunden. Seine Mörder: Jim Styers und Roger Scott. Wer von beiden schoss, ist bis heute ungeklärt.

 

 

hubertchen am 29.10.06 11:18


Nicht Hubert, Mike ist schuld


Männer haben es schwer. Pausenlos müssen sie sich an Geburtstage, Hochzeitstage, Valentinstage und andere für die Menschheit unwichtige Ereignisse erinnern, statt über`s Universum, den Weltfrieden und das Abendessen nachdenken zu können.
Freund Hubert`s Kollege Mike ist eines dieser bemitleidenswerten Wesen. Der liebe Mike hat einen Terminkalender, in den er neben seinen Hochzeitstag alles einträgt, was wichtig ist. Nur guckt er in das Ding nicht rein! Hätte er reingeguckt, hätte er seinen Hochzeitstag früh genug bemerkt. Hätte er noch `nen Brilliantring oder einen rubinroten Porsche bestellen können, weil er hätte ja genug Zeit gehabt. So schaut er gelangweilt in den Kalender, wurde leichenblass, blätterte wie wild in den gelben Seiten nach Blumenläden, die rund um die Uhr geöffnet haben und dann nach einen Deeskalationsexperten.
Hubert lachte sich schlapp, blätterte in seinem Kalender, wurde leichenblass. tippte wie wild auf das Telefon ein und jammerte `rum, das mit dem vergessenen Geburtstag täte ihn so was von Leid, aber Schuld habe sein Kollege, weil der nicht früh genug nach seinem Hochzeitstag geschaut hätte.
Kam gar nicht gut an .....
hubertchen am 29.10.06 10:54


hubertchen am 28.10.06 18:17


Nur in Arizona?

Debora Milke

Nach den LaGrand-Brüdern soll auch die gebürtige Berlinerin Debra Jean Milke in Arizona hingerichtet werden. Verurteilt wegen Anstiftung zum Mord an ihrem Sohn Christopher. Doch es gibt keinen Beweis, für das es keine Zeugen und keine Belege gibt, nur das Wort eines ehrgeizigen Polizisten. Über Leben und Sterben in Arizona und die mörderische Lynchstimmung im Wüstenstaat.

Hier findest du den gesamten Artikel

hubertchen am 26.10.06 11:00


Natascha und das liebe Geld

Entführungsopfer Natascha Kampusch mit PR-Berater
Auch eine Entführung kann so etwas wie ein Geschäftsfeld sein, vor allem, wenn es sich um einen aussergewöhnlichen Fall handelt. Und das veröangt nch professioneller Public-Relations-Arbeit. Die entführte und über zehn Jahre lang gefangen gehaltene Österreicherin Natascha Kampusch hat sich deshalb einen PR-Berater genommen und den Entscheid ganz professionell «im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens getroffen, zu dem sechs österreichische Agenturen eingeladen waren», wie die siegreiche Agentur The Skills Group aus Wien am Freitag erfreut mitteilte.

Die Medienbetreuung der 18-Jährigen übernehme «ab sofort» Stefan Bachleitner, 32, Partner der PR-Agentur. Er sei «auf sensible Themen spezialisiert» und wolle für «einen respektvollen Umgang mit Frau Kampusch und ihrer Familie» sorgen. Zudem stehe er auch «für eine professionelle Behandlung von Medienanliegen.» Bachleitner werde die persönliche Betreuung - vorläufig bis Ende Juni 2007 - unentgeltlich übernehmen, heisst es weiter in der Mitteilung. Vielleicht bringt das publizitätsträchtige Mandat ja andere Aufträge, so dass die Rechnung doch noch aufgeht.
hubertchen am 27.10.06 15:08


Das kleine Mädchen Natascha

Laut der deutschen Illustrierten kursieren in Wien Fotos, auf denen die kleine Natascha mit hohen Stiefeln und Gerte zu sehen sei – aber ohne Höschen. Ein Journalist soll die Bilder bei Brigitta Sirny vor Jahren gestohlen haben. Der Kinder- und Jugendpsychiater Max Friedrich, der das Team leitet, von dem Natascha Kampusch betreut wird, wurde nach der Entführung als Gerichtsgutachter beigezogen. Damals schrieb er, die Fotos liessen «keinen Schluss auf kinderpornografische Ausbeutung, beziehungsweise sexuellen Missbrauch zu». Es falle aber auf, «dass die Kindesmutter ein relativ kühles und nicht unbedingt warmherziges Verhalten an den Tag legt

hubertchen am 15.10.06 13:27


Fall Natascha soll vor Gericht

Fall Natascha soll vor Gericht

Der Fall Natascha Kampusch könnte ein gerichtliches Nachspiel haben: Ein früherer Grünen-Politiker aus der Steiermark will die 18-Jährige, die sich acht Jahre in der Gewalt eines Entführers befunden hatte, in den Zeugenstand rufen lassen.

Graz - Natascha Kampusch soll nach dem Willen von Martin Wabl zu den Gerüchten Stellung nehmen, ihre Mutter und ihr Entführer hätten einander gekannt. Weil der Kidnapper Wolfgang Priklopil sich am Tage von Natascha Kampuschs Selbstbefreiung das Leben nahm, könnte der spektakuläre Entführungsfall andernfalls nur dann gerichtlich geklärt werden, wenn ein Mittäter gefunden und angeklagt würde.

Der Ex-Politiker und pensionierte Scheidungsrichter hat ein besonderes Interesse an einer juristischen Aufarbeitung: Er hatte nach der Entführung im März 1998 auf eigene Faust Ermittlungen nach dem Verbleib der damals Zehnjährigen angestellt. Obwohl als Kandidat für die damalige Präsidentschaftswahl eine öffentlich bekannte Figur, war Wabl in Wien daraufhin wegen angeblicher Amtsanmaßung festgenommen und vernommen worden. Später bot er sich dem Innenminister als Sonderermittler im Fall Natascha an, wurde aber nicht berufen.

Schließlich verklagte Kampuschs Mutter Brigitta S. den Politiker auf Widerruf und Unterlassung: Wabl hatte den Verdacht geäußert, S. habe mit ihrer Tochter in Sado-Maso-Kreisen verkehrt und die Entführung des Mädchens zur Vertuschung arrangiert. Der Richter wurde daraufhin in letzter Instanz verurteilt.

Jetzt hat Wabl eine Wiederaufnahme seines Falls beantragt. Die wichtigste Zeugin, sagt er, habe damals nicht zur Verfügung gestanden: Natascha Kampusch selbst.

Beweise kann Wabl für seinen Verdacht auch heute nicht präsentieren. Er verweist aber auf Anhaltspunkte: So hatten sich nach ihrem Verschwinden im Album der Mutter alte Fotos von Natascha gefunden, auf denen das Kleinkind in einer ungewöhnlichen, an sadistische Fetischdarstellungen erinnernden Pose zu sehen war.
"Sexualisierte Atmosphäre"

Dem Wiener Kinderpsychiater Max Friedrich, der Natascha Kampusch seit ihrem Auftauchen im August betreut, waren die Fotos schon 1998 vorgelegt worden. In einem Gutachten urteilte Friedrich damals, trotz ihrer "Laszivität" könnten die Bilder einem Betrachter nicht als "Objekt seiner Phantasien" dienen. Das Arrangement lasse allerdings auf eine "sexualisierte Atmosphäre" schließen und bewirke eine "Minderung der Schamschranke".

Dass Kampuschs Mutter Brigitta S. mit Wolfgang Priklopil, dem Entführer ihrer Tochter, bekannt gewesen sei, ist ebenfalls nicht nachgewiesen. Gegenüber dem Wiener Kurier sagte der Sprecher der ermittelnden Polizei-Sonderkommission, da habe sich "nichts, aber auch schon gar nichts verifizieren lassen".

Natascha Kampusch selbst sagte der Zeitung Standard in einem Interview: "Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie nichts mit dem Herrn Priklopil zu tun hatte. Ich bin zu hundert Prozent sicher, dass sie nicht lügt." Was über Fotos und angebliche Sado-Maso-Filme geschrieben worden sei, sei "an den Haaren herbeigezogen. Das kann ich definitiv ausschließen." Gesichert ist bisher nur, dass ein früherer Freund der Familie und Ex-Partner von Kampuschs Mutter seinerseits mit einem Freund Priklopils bekannt war. Norbert Mappes-Niediek

Quelle

hubertchen am 12.10.06 09:02


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