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Die Hinrichtung der Frances Newton

 
Ein Tod in Texas - Die Hinrichtung der Frances Newton

War sie schuldig oder unschuldig? Zweifel sind angebracht, die Verhandlung vor 18 Jahren war eine Farce. Frances Newton hatte die Tat bis zuletzt geleugnet. Aber nicht diese Frage steht im Zentrum des Films, sondern die Chronologie der Hinrichtung selbst. Der wohldurchdachte und perfekt geplante Ablauf, nach dem Frances Newton auf staatliche Anordnung vom Leben zum Tode befördert wird. Die Routine des Tötens ist banal und aufwühlend zugleich - bis hin zur Plastikblume auf dem Besuchertisch und dem Kleenex-Spender für die letzten Tränen.

"Es ist soweit" - das sind die letzten Worte, die jene zum Tode Verurteilten im
Hinrichtungsraum von Huntsville hören. Der Satz des Oberaufsehers ist das Signal für die erste von drei Spritzen, für die Delinquenten ist es der Abschied von dieser Welt. Wenige Tage zuvor hat ein WDR-Team die Todeskandidatin besucht - Frances Newton, eine freundliche Afroamerikanerin. In ihrem letzten Interview spricht sie über den Mord, der ihr zur Last gelegt wird.

18 Uhr, die Hinrichtungsmaschinerie läuft an. Die "Frances! Frances!" -Rufe der wenigen Demonstranten werden leiser, die Reporter stellen sich vor die Kameras. Dann meldet die Justizsprecherin den erfolgreichen Abschluss der heutigen Hinrichtung, die dreizehnte in diesem Jahr. Keine besonderen Vorkommnisse. "Frau Newton hat auf die ihr zustehende letzte Mahlzeit verzichtet und auch ihr letztes Statement nicht in Anspruch genommen". Nur zu ihrer Familie im Zuschauerraum hat sie mit den Lippen lautlos eine Nachricht geformt: "I love you". Das ist um 18.07 Uhr, 9 Minuten später wird ordnungsgemäß der Tod festgestellt.

Wohldurchdachte und perfekt geplant ist der Ablauf, nach dem Frances Newton auf staatliche Anordnung vom Leben zum Tode befördert wird. Die Routine des Tötens ist banal und aufwühlend zugleich - bis hin zur Plastikblume auf dem Besuchertisch und dem Kleenex-Spender für die letzten Tränen.

Sendetermine ARD:
Mittwoch, 06.12.2006, 22:03 Uhr
Donnerstag, 07.12.2006, 08:15 Uhr

hubertchen am 4.12.06 12:19


Info - Box

Max Edelbacher (62), ehemaliger oberster Ermittler der Polizeigruppe, die sich um den Fall kümmerte, ist der Kronzeuge der beiden Journalisten Michael Leidig und Allan Hill, die den Fall Kampusch in einer ersten, unauthorisierten Biografie aufrollen. Im Buch berichten die Journalisten, wie die Scheidungsprobleme der Eltern die zehnjährige Natascha seelisch stark belastet haben sollen. Edelbacher glaubt sogar, dass bereits die zehnjährige Natascha Kampusch missbraucht worden war. Also bereits bevor sie in die Fänge des Wolfgang Priklopril geriet. Rückblickend bemängelt er insbesondere die Fahndungsmethoden: «Die Männer im Umfeld der Mutter, besonders solche, die Kontakt zu Natascha gehabt haben, hätten sorgfältiger untersucht werden müssen.»

Kampuschs Anwälte wollen die Veröffentlichung der Biografie mit allen Mitteln verhindern.
hubertchen am 29.11.06 12:20


Wer fotografiert seine Tochter nackt mit einer Peitsche


Max Edelbacher, ehemaliger Kripo-Chef von Wien, leitete im Jahr 1998 die polizeilichen Ermittlungen im Fall Kampusch. Edelmann glaubt, dass die kleine Natascha schon vor ihrem achtjährigen Martyrium zum Sex gezwungen wurde. Gegenüber 20minuten.ch erklärt er, weshalb er speziell gegen die Eltern Kampusch grosse Verdachtsmomente hegte.

Als Leiter des Sicherheitsbüros war Max Edelbacher von 1998 bis ins Jahr 2002 zuständig für die Ermittlungen im Fall Kampusch. Im Gespräch mit 20 minuten.ch erinnert sich der inzwischen pensionierte Kriminalpolizist an die ersten Tage, rund um Natascha Kampuschs Verschwinden.

Herr Edelbacher, wie war das, als sie von der vermissten Natascha Kampusch zum ersten Mal hörten?

Als wir im Jahre 1998 über das Ausbleiben der kleinen Natascha
informiert wurden, klingelten sofort die Alarmglocken. Wir wurden von
der Mutter über das Wegbleiben ihrer Tochter informiert. Die Mutter kam mit
ihrem Schwiegersohn um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Obwohl
Natascha erst einen Tag verschwunden war, spürten wir instinktiv,
dass sich das zu einer ganz grossen Sache entwickeln würde.

Wie verhielten sich die Eltern?

Wir waren nicht sehr glücklich mit den Eltern von Natascha. Der
Vater gab sich dem Alkohl hin, die Mutter ständig wechselnden
Männern. Sie kamen uns seltsam vor.

Woher kam dieses Misstrauen?

Das Misstrauen wurde noch grösser, nachdem diese Fotos aufgetaucht waren. Die Bilder von Natascha Kampusch zeigten eindeutig sexuelle
Auffälligkeiten. Natascha war darauf in «Baby-Doll» Posen zu sehen.

Können Sie die Bilder genauer beschreiben?

Auf einem Bild war sie fast nackt, lediglich mit Stiefeln, Reitgerte
und einem kurzen Top bekleidet, das ihr nur bis zum Bauchnabel
reichte. Auf einem anderen lag sie ebenfalls nackt in einer falschen
Pelzstola eingewickelt auf einem Bett.

Was dachten Sie, als Sie die Bilder sahen?

Wir fragten uns natürlich sofort, welche Eltern fotografieren ihr
zehnjähriges Kind in solchen Posen, nackt mit einer Reitpeitsche.

Was hatte die Familie für eine Erklärung?

Die Bilder seien aus Jux
entstanden, erklärten die Kampuschs. Nataschas Schwester habe sie
angeblich gemacht.

Glaubten Sie den Eltern?

Für mich waren starke Anzeichen vorhanden, dass ein
sexueller Missbrauch vorliegt. Wir ermittelten im engsten familiären Umfeld von Natascha.

Was ermittelten Sie genau?

Wir klärten den Verdacht ab, ob der
Vater seine Tochter missbraucht haben könnte. Wir untersuchten
ausserdem, ob sich einer der verschiedenen Liebhaber der Mutter an
die kleine Natascha herangemacht hat.

Mit welchem Resultat?

Wir konnten nichts beweisen.

Wann hatten Sie zum ersten Mal mit Wolfgang Priklopril, dem Entführer Nataschas zu tun?

Die Polizisten befragten den Mann, der Natascha acht
Jahre lang in seinem Kellerloch einschloss, zu einem relativ frühen
Zeitpunkt der Ermittlungen.

Weshalb?

Ein Mädchen hatte gesehen, wie Natascha
in einen Bus gezerrt worden war. Konnte sich aber das Kennzeichen
nicht merken. Wir klärten sämtliche Halter dieses Fahrzeugtyps ab.
Insgesamt 776 Fahrer diese Wagentyps. Priklopril war einer davon.

War Ihnen nicht aufgefallen, dass Priklopril in nächster Nachbarschaft wohnte?

Die unmittelbare Nähe seines Wohnorts zum Ort von Nataschas Verschwinden
war für uns nicht Indiz genug. Kein Richter hätte einen Hausdurchsungsbefehl unterschrieben. So mussten wir seinen Aussagen
glauben schenken.

Herr Edelbacher, vielen Dank für das Gespräch.

Interview: Hansi Voigt, 20minuten.ch


hubertchen am 29.11.06 12:17


GB: Kampusch-Biografie ein Märchenbuch?

Ende November erscheint die erste -unautorisierte- Kampusch-Biografie: Ein Polizei-Ermittler glaubt, dass Natascha schon vor ihrem achtjährigen Martyrium zum Sex gezwungen wurde.

In der unauthorisierten Biografie erzählen die "Times"-Journalisten Michael Leidig und Allan Hill über das Leben der damals Zehnjährigen. Die Biografie ist seitens der Familie Kampusch höchst umstritten. Kein Wunder, denn der Inhalt ist äusserst brisant.

20 Minuten berichtet, dass im Buch die Journalisten erzählen, wie die Scheidungsprobleme der Eltern die zehnjährige Natascha seelisch stark belastet haben sollen. Sie stützen sich dabei auf Zitate der Nachbarn der Kampuschs.

Ein großes Rätsel gibt eine andere Enthüllung auf: Kurz bevor Natascha verschwand, soll die Polizei bereits vier Farbfotos von Natascha Kampusch bekommen haben. Auf einem Bild sei sie fast nackt, lediglich mit Stiefeln, Reitgerte und einem kurzen Top, das ihr nur bis zum Bauchnabel reicht, bekleidet. Auf einem anderen liege sie ebenfalls nackt in einer falschen Pelzstola eingewickelt auf einem Bett.

Max Edelbacher, ehemaliger Leiter der ermittelnden Polizeigruppe, glaubt, dass die Natascha Kampusch bereits mit zehn Jahren mißbraucht wurde. Er bemängelt die Fahndungsmethoden: "Die Männer im Umfeld der Mutter, besonders solche, die Kontakt zu Natascha gehabt haben, hätten sorgfältiger untersucht werden müssen."

Laut dem Buch soll Natascha vor ihrem Verschwinden sehr unglücklich gewesen sein. Sie habe unter Angstzuständen gelitten,ein niedriges Selbstwertgefühl gehabt haben. Außerdem sei sie noch im Alter von zehn Jahren eine Bettnässerin gewesen.

Polizei-Ermittler Max Edelbacher beschreibt die Mutter als umtriebig und mit vielen Männerbekanntschaften. Brisant sind auch die Verbindungen zwischen Kampuschs Mutter und dem Entführer Wolfgang Priklopil, von denen im Buch die Rede ist. So zitieren die Autoren unter anderem Anneliese Glaser, eine ehemalige Nachbarin und Ladenbesitzerin: Bei einem Zusammentreffen von Priklopil mit Nataschas Mutter in ihrem Laden sei ihr klar geworden, dass sich die beiden gekannt haben müssen. "Sie sprach immer von Natascha als Problemkind. Natascha sprach nie schlecht von ihrer Mutter, obwohl wir wußten, dass sie es nicht leicht mit ihr hatte", wird Glaser zitiert. Ein Problemkind sei Natascha nie gewesen.

Die Journalisten sehen viele Gründe dafür, warum sich Natascha Kampusch mit ihrem Entführer am Ende solidarisiert haben soll. Dem Martyrium des Elternhauses zu entkommen, muss ihr wie eine Befreiung vorgekommen sein, resümieren sie.

hubertchen am 28.11.06 23:18


Erstes Buch über N. Kampusch

In England ist ein erstes Buch über das tragische Schicksal des Kindes Natascha Kampusch erschienen.

Hier eine Automatische Übersetzung von Google.

War Gefängnis Nataschas ein Schutz?


Ein neues Buch überprüft die Fragen nach links, die nach dem Entführungopfer Natascha entgangenes Kampusch unbeantwortet sind

Den ersten Extrakt lesen

Strasshof ein der Nordbahn in Österreich hat ein berühmtes Bahnmuseum, einige guesthouses und eine Dunkelheit hinter. Es war hier, in einem brutalen Konzentration Lager, dieser Adolf Eichmann, der Nazi Holocaust das Oberste logistician, eingesperrt 21.000 ungarischen Juden 1944.

Dieses Jahr marschierte die Stadt in die Geschichte Bücher wieder.

An 12.53pm am 23. August, ließ Natascha Kampusch, Junge, erschrockene Frau, ihr gespenstisches Weiß der Haut nach Jahren von weg gehalten werden vom natürlichen Licht, einen Bosch Staubsauger, dem sie gepflegt hatte, Auto BMW ihres Fängers zu säubern, fallen und lief.

Es gab keine Searchlights, die auf ihr, kein Randschutz, keine Rasiermesserleitung ausgebildet wurden, um zu vermitteln. Aber dieses war nichtsdestoweniger ein großes Entweichen, ein Triumph des menschlichen Geistes über einer unspeakable Grausamkeit.

Der Mann, der ihre Kindheit gestohlen hatte, ihr Leben für mehr als acht Jahre schwebend setzend, hatte seins rückseitig kurzzeitig gedreht, um ersuchen zu beantworten sein bewegliches Telefon. Natascha mußte jene ersten Sekunden verwenden, während der Staubsauger noch summte, um Abstand zwischen sie zu setzen. Später würde sie die Entscheidung beschreiben, um zu fliehen, wie spontan. „Ich wußte gerade den, wenn nicht dann, dann möglicherweise nie,“ sie sagte.

Warfen sich Stunden später Wolfgang Priklopil unter die Räder eines Wien Zugs. Sein Selbstmord, angetrieben durch die schwebende Schande und die Bestrafung, die war, sich ihn zu ereignen, beraubt der Welt der Wahrscheinlichkeit, die Gerechtigkeit zu sehen erfolgt: es bedeutete auch, daß die Kompliziertheit sein und Gefangenfänger Nataschas des Verhältnisses durch sie nur überhaupt erklärt werden könnte.

Und Erklärungen werden noch benötigt. Wir haben diese Geschichte verfolgt, seit Natascha zuerst 1998 entführt wurde und wir einzigartigen Zugang zu den Forschern haben, welche die schwierigen Details des Falles prüfen. Ohne die erstaunliche Energie von Nataschas eigener Geschichte zu verweigern noch in der Tat ihren unglaublichen persönlichen Heroism suchen wir, die Fragen zu adressieren, die Natascha nicht beantwortet hat. Kannte ihre Familie den Entführer, selbst als eine überschreitene Bekanntschaft? Gerade war Natascha als Kind wie unglücklich? War der Keller, in dem Priklopil sie ein Ort des Komforts, des Schutz von einem Haus hielt, das zerbrochen wurde, indem er ruderte und der Trennung? Hatte sie Gelegenheiten zu entgehen, bevor sie wirklich floh? Beschloß sie, das heißt, zu bleiben?

Natascha Kampusch war am 17. Februar 1988, Wiens im dismal 22. Bezirk - ein Bereich geboren, in dem bis 25 Prozent der Einwohner arbeitslos sind, wo Süchtige oben schießen und drunks keifen. Ihr Haus auf dem Rennbahnweg Zustand war ein Teil von einem der sehr großen Sozialgehäuseblöcke, die in den Nachkriegsrekonstruktionjahren - ein Gebäude mit mehr als 2.400 Wohnungen und 8.000 Bewohnern errichtet wurden. Trotz dieses Hintergrundes könnte die Geschichte von Natascha mit der Brüder Grimm Formel von „einst“ anfangen, weil einst das Leben für ihre Eltern gut war. 1980 als verliebte Ludwig Koch, ein 24 Einjahreshauptbäcker - thrifty, industrious, fest, beachtlich - in ein attraktives divorcée, Brigitta Sirny, 29, Mutter zu zwei Töchtern, sein Geschäft erweiterte.

Sachen sind jetzt sehr unterschiedlich. Acht-und-ein-Hälfte Jahre des Fertig werdens mit dem verhängnisvollen Verlust seiner Tochter haben ihre Abgabe genommen. Koch trinkt zu viel und er scheint beide overjoyed an einem Resultat, das er nie von träumte, wenn bitter an, was er sehen kann ist eine Industrie, die um seinen geliebten Natascha sich bildet. Er erklärte uns: „Einige Leute sagen, daß sie verstehen können, wie stark sie, mein nur Kind verloren zu haben war, aber sie würde kein unterschieden haben, wenn ich Dutzend andere Kinder gehabt hatte. Ich würde nicht auf niemandem wünschen, was ich durchlaufen mußte.“

Liebe und Stolz strahlen von Koch aus; das ist offensichtlich. Aber das Leben war nicht für den jungen Natascha rosig. Sie war nah an ihren stepsisters Claudia, geboren 1968 und Sabine, geboren 1970, aber sie waren grown-up und anderwohin gelebt. Nachbargespräch der Spannungen zwischen ihren Eltern, die ca. trennten, vier Jahre bevor Natascha entführt wurde. Natascha diese Spannungen wurden entlang geführt, der sie in den klassischen Weisen der Kinder ausdrückte, die von selbst oder von ihrer Welt unsicher sind: BettWetting, Angst, niedriger Self-esteem und oszillierendes Gewicht. Sie hatte an 10kg (1 ½ Str.) in eingesetzt, gerade zwei Monate bevor sie geschnappt wurde.

Es gibt Behauptungen dieses Sirny häufig linker Natascha auf ihren Selbst. Es gibt Zeichen, denen ihre Kindheit möglicherweise eine dunklere Seite hatte. Kurz nach verschwand ihr, Polizei von der Task Force Natascha wurde übergeben einen Satz von vier Farbe Fotographien von ihr als Kind. Diese waren zu denen von Natascha an ihrer ersten Kommunion shockingly unterschiedlich, oder die lächelnden Schulefotographien, die die fehlenden Plakate schmückten, steckten oben um die Stadt fest.

Fast blank, mit Schenkellänge Aufladungen und einem Reitgetreide und einer kleinen Oberseite, die nur Teil der Weise zu ihrem Magen erreichte, schaut sie unbequem, während sie weg nach links entlang des Fußbodens anstarrt. In anderen ist sie auf dem Bett blank, aufgewickelt nur in einer gefälschten Pelzstola. Sie wurden von jemand gefunden, das an die Natascha Geschichte von Tag einer angeschlossen worden ist. Sprechend über Zustand der Anonymität, erklärte diese Person uns: „Es gab Abbildungen von Natascha in einem Kasten Familie Schnäppern, und ich trieb durch sie Blätter, während ich zur Mutter Nataschas plauderte.

„Ich wurde entsetzt, als ich sie sah, und sie fragte, daß was sie waren, und sie schien in Verlegenheit gebracht entlassen, und ihnen da die Familie Schnäpper, die von Claudia genommen wurden. Sie hatte ließ mich einige Abbildungen haben versprochen, also bat ich um sie. Sie lehnte ab und also fragte ich sie: `Was sie sind, harmloses oder nicht harmlos? Wenn sie harmlos sind, sicher kann ich sie haben?' Sie stimmte zu, aber ich könnte sehen, daß sie unbequem war. Ich gab sie gerade der Polizei und einem Experten auf Kindesmißbrauch, der sofort zum Sagen zurückkam, das, er über sie sehr beteiligt war. Aber der Polizeiexperte, Dr maximaler Friedrich, lud mit dem Führen der medizinischen Mannschaft auf, die um Natascha in den ersten Wochen ihrem Entweichen folgend sich kümmert, sagte, daß die Abbildungen waren nicht kriminell.“

Einige Detektive, die auf dem Natascha Fall hinunter die Jahre arbeiteten, sagten, daß sie überrascht waren, daß diese Abbildungen als Unschuldig überhaupt angesehen werden konnten. Claudia wurde nie mit jedem möglichem Verbrechen über den Abbildungen aufgeladen.

Maximales Edelbacher, 62, ein ehemaliger Führer der Polizei-Gruppe, die Jagd für sie zugewiesen wurde, eingestufter Natascha als mißbrauchtes Kind. Er erklärte uns: „Fünfundneunzig Prozent aller fehlenden Kindfälle werden innerhalb 24 Stunden gelöst. Als dieses nicht in diesem Fall geschehen war, riefen wir die Mutter innen an, um zu interviewen. Sie war als Frau weithin bekannt, die Männer mochte. Von Anfang an von der Untersuchung, bekannt Details ihrer Verhältnisse schnell. Die Männer um sie, besonders die, die Natascha trafen, sollen richtig nachgeforscht worden sein.

„Ich kenne in den Fotographien aus, und das maximalem Friedrich wurden sie 1998 gezeigt, aber ich glaube, daß er einen Fehler machte, wenn er vorschlug, daß sie nicht weiter nachgeforscht werden sollten. Als Natascha zur Polizeistation freigegeben und genommen wurde, wurde sie von den Polizeibeamtinnen interviewt, die nichts über den Fall wußten. Wenn etwas von der ursprünglichen Mannschaft Zugang zu ihr in diesen entscheidenden ein oder zwei Stunden gegeben worden waren, konnten wir in der Lage gewesen sein, die Geheimnisse aufzuräumen. Während er ist, hat Natascha jetzt ihre Geschichte und sie haftet an ihr. Ich weiß, daß der Polizei nicht korrekter Zugang gegeben wurde und ihre Familie auch abgehalten wurden. Sie wurde geraten und ihr ist erlaubt worden, ihre eigene Version von Fällen zu verursachen.

„Wir wissen, daß Natascha vom Geliebten ihr Mutter zu der Zeit mißbraucht wurde. Er pflegte, an ihr zu schreien und behandelte sie, sie verwendete, andere, die wir über sie interviewten, einschließlich ihren Vater zu erklären schlecht. Meine Frau war ein Lehrer an der Schule und sie erklärte mir war, daß Natascha definitiv ein merkwürdiges Kind, intelligent dennoch nicht durchführte, sowie man und mit einer worldly-klugen Haltung über sie über ihren Jahren hinaus erwartet haben konnte.“

Natascha verbrachte das Wochenende, bevor sie mit ihrem Vater entführt wurde. An 7.45pm am Sonntag, dem 1. März 1998, legte er ihre Außenseite der Aufsatzblock nieder. Sie ließ sich, in aber fand sie war nach Hause allein. Über ihre Schlafzimmertür gab es eine Anmerkung von ihrer Mutter: „Gegangen zum Kino. Rückseite später. Mutti. X.“, nachdem dem Ändern in einen Trainingsanzug, Natascha, ging zur Ebene von Anneliese Glaser, ein Nachbar, der sie gut kannte. Glaser scathing über Qualitäten Sirnys als Mutter. Sie erklärte uns: „Mrs Sirny beschwerte immer sich über Natascha. Sie sprach immer von ihr, als ob sie ein Problemkind war, aber der nicht der Fall an allen war. Aber Natascha sprach nie schlecht von ihrer Mama, obgleich wir wußten, daß sie eine harte Zeit mit ihr hatte. Sobald Natascha in das Geschäft stormed, in dem ich und umarmt mir und mir für eine Minute fest gehalten arbeitete. Dann kam ihre Mutter, ganz Rot im Gesicht und verärgertes herein. Als Natascha ihren Kopf anhob, sah ich, daß sie Augen alle naß war und ihre Backe helles Rot war - es gab einen Handabdruck auf ihm. Natascha sprach häufig von ihrem Vati und von ihrer Großmutter. Sie wirklich genoß die Zeit mit ihnen und mochte dort gehen. Sie hatte ein großes Verhältnis zu ihrem Vati und zu ihrer Großmutter, aber die Mutter könnte nicht die stehen. Ich glaube, daß die vollständige Wahrheit ist nicht aufgedeckt worden noch.“ Ungefähr fünf Minuten' gehen vom Rennbahnweg Zustand ist Schnell-imbiss Christine, LKW-stoppen mit Fast-foodverbindung, in der Priklopil das gelegentliche nicht alkoholische Getränk niederwarf.

Auch ein regelmäßiges am Stab ist der Vater Nataschas, hier bekannt durch seinen Spitznamen, Luki. Er stoppt, hier nachdem er weg von der Nachtschicht an der Bäckerei, in der er jetzt beschäftigt wird, zum des Frühstücks zu essen und eines Bier oder Wein spritzer an 7am in seinem zurück-zu-vorderen, nächtlichen Leben zu trinken geklopft hat. Die Frage ist noch nicht beantwortet worden: traf er „Wolfi“, ohne zu wissen, wem er war? Sogar er kaufte ihn ein Glas Apfelsaft, ohne das, sieben bis 10-Minute-' Antrieb weg zu wissen, abhängig von dem Verkehr, sein kleines Mädchen, war sichernd in konstruiertem Gefängnis dieses Mannes besonders? Christine, der Stabinhaber, kann nicht die, zwei überhaupt zusammen zu sehen zurückrufen Männer.

Aber es gibt dennoch eine weitere Torsion. Ein ehemaliger „guter Freund“ von Kochs, das auch ein Freund von Mutter Nataschas war, ist als Kennen von Priklopil genannt worden. Ronnie Husek besitzt ein Beförderunggeschäft im industriellen Zustand um die Ecke vom Stab. „Ich kenne Husek eine Spitze. Mrs Sirny kennt ihn sehr gut,“ sagt Koch. „Er pflegte, ein Freund von mir zu sein, aber nicht mehr.“ In diesem schlechten Teil von Wien, haben Zeugen über das Sehen von Husek mit Priklopil am Geschäft eines Lebensmittelhändlers berichtet, das Sirny verwendete, laufen zu lassen: Husek holte ihn herum, damit der technisch begabte Einzelgänger einen fehlerhaften Sicherung Kasten reparieren konnte.

Der ausschließlich anti-Sirny Anneliese Glaser hatte ein freies Gedächtnis des Besuchs: „Und ich bin sicher, daß sie Priklopil, den Entführer kannte. Ich erinnere mich an ihn sehr gut, kam er zum Geschäft mit Ronnie Husek und reparierte den Sicherung Kasten draußen. Er war im September 1997, kurz bevor sie das Geschäft verlor. Mrs Sirny kam dann auch und sie sprach mit ihnen beide. Ich weiß, daß Mrs Sirny Husek kannte, und es würde sinnvoll sein, daß er einen Freund von seinem anrief, um den Sicherung Kasten zu reparieren, und dieser Freund war offensichtlich Priklopil.“

Glaser sagt, daß sie Detektive auf dem Fall ihres Misstrauens, aber Ansprüche erklärte, die sie über ihre Behauptungen apathetic waren. „Ich glaube, daß diese Geschichte nachgeforscht werden muß. Es gibt viele Sachen, die erklärt werden müssen.“ Bis jetzt hat Husek abgelehnt, über jede mögliche Freundschaft zu sprechen. Er hatte nicht gesprochen nicht, seit er eine Pressekonferenz nach Natascha wieder erschien gab, in dem er sagte, daß er sie traf, während sie in der Gefangenschaft war, aber wußte, wem sie war.

Kann es eine übereinstimmung wirklich sein - der Täter, der in der gleichen Publikation wie der Vater des Opfers, mit dem Mann trinkt, der der Geliebte der Mutter des Opfers wurde? Aber es gibt mehr.

Natascha Kampusch ging zum Stab mit ihrem Vater. In einem Interview mit uns, Koch aufgedeckt: „Als ich zuerst seine Abbildungen auf Fernsehapparat sah, schien er zu mir vertraut. Es ist, daß ich ihn bei Christine gesehen hatte, oder anderwohin möglich, aber ich kann nicht mich erinnern. Wenn ich dort ging, zu einer Zeit als ich um Natascha dann mich kümmerte, würde ich immer sie mit mir genommen haben. Ja kann ich sagen, daß sie innen ist es mit mir gegeben hat, der zutreffend.“

 

Entführer, Freunde, Eltern im gleichen Stab, alle einfach zusammen geworfen? Erklärte sich Priklopil, Natascha dort sehend, das er Einsparung sie von einem wretched Leben sein würde, wenn er sie nahm? Tauschte Natascha einen flüchtigen Blick mit ihm, ein freundliches Lächeln über dem rauchigen Saloon aus? Gleichwohl er ungefähr kam, war der Plan, der im Verstand Priklopils gewachsen war, am 2. März 1998 verwircklicht zu werden. Für die folgenden 3.096 Tage würde Natascha Kampusch vom Gesicht der Masse verschwinden

Fortsetzung folgt

hubertchen am 24.11.06 22:08


Natascha Kampusch Die offenen Fragen

Natascha Kampusch Die offenen Fragen

VON MANFRED SEEH, KLAUS STÖGER UND ANDREAS WETZ (Die Presse) 10.11.2006

Bereits wenige Tage nach ihrer Befreiung war von Wohlfahrtsorganisationen, Schadenersatzansprüchen und Medienprojekten die Rede. "Die Presse" recherchierte, was daraus wurde: Wenig.

Am 23. August gelang Natascha Kampusch die Flucht, am 6. September gab sie ihr TV-Interview. | (c) APA

1 Was geschah mit den Spenden, die für die von Kampusch beworbene Foundation für wohltätige Zwecke eingenommen wurden?

Das Geld - in ausländischen Medien ist von einer Million Euro und mehr die Rede - ist auf mehrere Konten verstreut. Grund: Die von Kampusch angekündigte Gründung einer Foundation, die sich wohltätig um Verbrechensopfer kümmern soll, fand noch nicht statt. Diese war ursprünglich für Mitte September geplant. Wie nun aus ihrem Umfeld zu erfahren ist, verzögere sich das Projekt deshalb, weil es ihre "zeitlichen Möglichkeiten" überschreite. Man sei jedoch bemüht, in den nächsten zwei Wochen allen Spendern einen transparenten Bericht darüber zu legen, was mit dem Geld geschehen soll.

2 Was geschieht mit dem Haus, in dem Kam pusch lang gefangen gehalten wurde?

Das Haus in Strasshof gehörte zu zwei Drittel dem durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen Entführer Wolfgang Priklopil. Diese Anteile sind in die Verlassenschaft des Mannes geflossen. Ein Drittel gehört Priklopils Mutter. Im Zuge des derzeit am Bezirksgericht Gänserndorf laufenden Verlassenschaftsverfahrens hat Natascha Kampusch eine Geldforderung angemeldet. Diese lässt sich durch Schadenersatzansprüche, etwa wegen "seelischer Schmerzen", rechtfertigen. Sollte die Geldforderung anerkannt werden, könnten - sozusagen ersatzweise - Hausanteile an Natascha Kampusch übertragen werden ("Kompensation". Ziel der jungen Frau ist es, das Haus "zu sichern", wie Kampusch-Anwalt Gerald Ganzger erklärt. Es solle verhindert werden, dass irgendjemand das Haus kauft und es dann als eine Art Gruselkabinett ("Horror-Haus" führt. Diesbezüglich stünde noch ein Gespräch mit Priklopils Mutter aus.

3 Zu welchem Ergebnis haben die Ermittlun gen der Polizei geführt?

Donnerstag erklärte das Bundeskriminalamt, die Ermittlungen seien "beinahe" abgeschlossen. Es fehle lediglich noch eine für die Staatsanwaltschaft aufgearbeitete "Tatortmappe". Die Befragungen um Umfeld von Wolfgang Priklopil hätten keine Anhaltspunkte auf Mittäter oder Mitwisser ergeben. Auch den Gerüchten, wonach Kampuschs Mutter mit Priklopils Umfeld befreundet gewesen sein soll, seien die Fahnder nachgegangen. Chefermittler Gerhard Lang: "Auch hier hat sich überhaupt nichts ergeben." Einzige Ungereimtheit somit: Die Aussage jener damals 12-jährigen Zeugin, die gesehen haben will, dass zwei Personen an der Entführung beteiligt gewesen sein sollen. "Die damalige Zeugin wurde natürlich jetzt mehrmals dazu befragt. Sie bleibt dabei. Es gibt sonst aber niemanden und keine Hinweise - auch nicht durch Spuren im Keller von Priklopil -, dass eine zweite Person an der Entführung beteiligt gewesen ist", erklärt Lang. Auch Kampusch habe nie von einem zweiten Täter gesprochen.

4 Das Sozialministerium hatte angekündigt, Kampusch rasch für das erlittene Leid zu entschädigen. Was ist passiert?


Sämtliche Hilfeleistungen wurden bereits im September überwiesen. Zum einen wurde die Familienbeihilfe für den Zeitraum von 2000 bis 2006 ausbezahlt. Zum anderen machte Kampusch ihre Ansprüche nach dem Gesetz für Entschädigung von Verbrechensopfern geltend. Diese umfassen Gelder für Therapie, Verdienstentgang und Rehabilitation. Die Summe gibt das Sozialministerium nicht bekannt, laut Berechnungen des Gerichtspsychiaters Reinhard Haller stünde Kampusch jedoch eine Entschädigung in der Höhe von 664.900 Euro zu.

5 Kampusch kündigte an, die Matura nach zuholen. Wird sie unterrichtet?

Wiens Stadtschulrat hat für Kampusch wie angekündigt einen individuellen Bildungsplan erstellt. Derzeit würde man sich darüber mit ihren Ärzten beraten. Die zentrale Frage sei, wo Kampusch im schulischen System eingestuft werden soll. Ob das strenge Korsett der Gesetze dabei hinderlich ist? "Rechtliche Grundlagen sind dehnbar", heißt es dazu aus dem Stadtschulrat.

6 Der Täter hätte höchstens zehn Jahre Haft bekommen können. Die Politik versprach strengere Gesetze. Was wurde daraus?

Das Justizministerium hat eine Gesetzes-Verschärfung vorbereitet, die Mitte 2007 beschlossen werden soll. Wäre Wolfgang Priklopil noch am Leben, würde er wahrscheinlich wegen Freiheitsentziehung (§ 99 Strafgesetzbuch) angeklagt. Dieses Delikt ist mit Freiheitsstrafe "bis zu drei Jahren" bedroht. Wer die Freiheitsentziehung länger als einen Monat aufrecht erhält, muss mit Haft zwischen einem Jahr und zehn Jahren rechnen. An einen Täter, der die Freiheitsentziehung achteinhalb Jahre aufrecht hält, hat der Gesetzgeber nicht gedacht. Seit dem Fall Kampusch ist das anders. Für eine Gefangenschaft während eines "längeren Zeitraums", so die geplante Formulierung, soll die Höchststrafe verdoppelt werden. Fortan drohen dann also bis zu 20 Jahre Haft.

7 Wie geht es Natascha Kampusch jetzt? Wo lebt sie?

Laut Medienberater Stefan Bachleitner befinde sie sich in Therapie und lebe in einer betreuten Wohngemeinschaft. "Und selbst wenn das nicht mehr so wäre, würden wir solche Details inzwischen nicht mehr an die Öffentlichkeit weitergeben", so Bachleitner weiter.

 


 


 


 


hubertchen am 15.11.06 18:38


Fall Stephanie

Merkwürdiges Mandatsverständnis

14. November 2006
Die Tat ist abscheulich, in Deutschland bislang einmalig. 36 Tage lang hielt Mario M. nach eigenem Geständnis die damals dreizehn Jahre alte Stephanie in seiner Gewalt, vergewaltigte sie in der Zeit regelmäßig. Am Montag vor einer Woche begann der Prozeß gegen M. Zwei Tage später machte M. mit einer provokanten Kletteraktion auf das Dach der Dresdner Justizvollzugsanstalt auf sich aufmerksam. Der Fall Mario M. hat viele merkwürdige, bedrückende und spektakuläre Wendungen. Zu den bislang kaum beschriebenen Merkwürdigkeiten gehört das Verhalten der Rechtsbeistände von Stephanies Familie.

Als Nebenkläger im Prozeß gegen Mario M. tritt der Hannoveraner Anwalt Ulrich von Jeinsen auf. Laut der Internetseite „anwaltsuchdienst-hannover.de“ sind Jeinsens Tätigkeitsschwerpunkte „Erbrecht, Landwirtschaftsrecht, Medizinrecht“. Der Anwalt betreibt zwei Internetseiten. Auf der Seite „agrar-recht.de“ präsentiert er sich unter anderem als Co-Kommentator zum nordwestdeutschen Höferecht und Kommentator des Landpachtrechts. Laut der Seite „flugundrecht.de“ zählt Jeinsen außerdem „zu den international tätigen Rechtsanwälten auf dem Gebiet des Luftverkehrsrechts“. Der Anwalt hat bei vielen Flugzeugunfällen Passagiere und ihre Familien vertreten, so unter anderem beim Concorde-Absturz im Jahr 2000 in Paris.

Auch bei der juristischen Betreuung Stephanies und ihrer Familie scheinen Schadensersatzansprüche im Vordergrund zu stehen. Schon bevor der Prozeß gegen M. begann, wurde bekannt, daß Stephanies Familie vom Freistaat Sachsen insgesamt rund eine Million Euro wegen vermeintlicher und tatsächlicher Ermittlungspannen fordert. Verhandlungen zwischen den beiden Parteien sind einstweilen gescheitert. Daß Details öffentlich bekannt wurden, war für die Nebenkläger höchst unangenehm. Denn Anfang März hatte sich die Familie von ihrem damaligen Anwalt getrennt, nachdem er in einer Boulevard-Zeitung damit zitiert worden war, Stephanies Eltern forderten vom Freistaat 250.000 Euro. Stephanies Vater beklagte damals in der „Sächsischen Zeitung“, es entstehe „der Eindruck, wir bekämen den Hals nicht voll“.

Zu einer außergewöhnlichen Kontroverse zwischen der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage kam es vor wenigen Wochen, als Jeinsen und sein Mitarbeiter Thomas Kämmer forderten, Stephanie abermals zu vernehmen. Die Staatsanwaltschaft lehnte das mit dem Hinweis ab, die Beweise gegen M. seien erdrückend. Es gehe darum, das Mädchen zu schützen und sich nicht der Gefahr von Ungereimtheiten und Widersprüchen auszusetzen. Die Nebenkläger reagierten mit einem so skurrilen wie bedrückenden Ultimatum. Erhalte man nicht bis zum Freitag, dem 15. September, zwölf Uhr eine positive Antwort, werde sich Stephanie mit einem eigenen Brief an den Herrn Justizminister wenden.

Damit rückten sie das Opfer wieder in den Mittelpunkt des Falls, der eigentlich längst ein Fall Mario M. war. Als dann Stephanie unter Nennung ihres vollen Namens bedrückend detailreich in der Zeitschrift „Spiegel“ über ihr Martyrium Auskunft gab, sahen darin weder die Rechtsbeistände noch die Eltern ein Problem. Der Beitrag über Stephanie erschien seinerzeit direkt hinter einer Geschichte über das Entführungsopfer Natascha Kampusch. Doch die junge Österreicherin hatte im Gegensatz zu Stephanie von Anfang an eine erkennbar auf ihr Wohl ausgerichtete Medienberatung.

Im Duo Jeinsen/Kämmer ist augenscheinlich Thomas Kämmer in erster Linie für die Medienarbeit zuständig. Im September bezeichnete der „Spiegel“ ihn als „erfahrenen Opferjuristen“. Aber was ist ein Opferjurist? Rechtsanwalt ist Kämmer, den man - wenn überhaupt - unter einer Nummer in Riebnitz-Damgarten erreicht, jedenfalls nicht. Ihm fehlt dazu das zweite Staatsexamen. Kämmer ist nach Auskunft seines Chefs „in der Referendarszeit im Moment suspendiert“. Im Fall Mario M. fällt Kämmer durch immer schrillere Äußerungen auf. Am Abend des 8. November (Mario M. stand noch auf dem Dach der JVA) fordert der telefonisch zugeschaltete Jurist in der MDR-Sendung „Sachsenspiegel“ ultimativ die Entlassung des JVA-Leiters. Der Mann müsse „binnen 48 Stunden“ suspendiert werden. „Was muß eigentlich in der Causa Stephanie noch passieren, daß es endlich personelle Konsequenzen gibt?“

Wenig später wird Kämmer abermals telefonisch in eine MDR-Sendung "Sachsenspiegel Extra" zugeschaltet. Kämmer sagt, daß der sächsische Justizminister das Ultimatum habe verstreichen lassen, führe jetzt „zum ersten Schritt einer politischen Kampagne“. Die Frage, wer Kämmer ein politisches Mandat übertragen hat, bleibt bei dem Gespräch ungeklärt. Dafür erläutert Kämmer die Schritte seiner „politischen Kampagne“. Zum einen starte man nun eine „bundesweite Unterschriftenaktion“, zum anderen werde er für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zum Fall M. werben. Doch die Arbeit eines solchen Ausschusses wäre mit enormen Belastungen für Stephanie verbunden, weil über Monate hinweg alle Ermittlungsdetails hin und her gewälzt würden.

Am Sonntag sagt Kämmer dem Nachrichtensender N 24, Mario M. habe am Abend davor in seiner Gefängniszelle offenbar randaliert und sich dabei Kopfverletzungen zugezogen. Der Sprecher des sächsischen Justizministers weist die Darstellung zurück. Eine Notärztin habe eine Hyperventilation bei dem Häftling festgestellt, die er vermutlich selbst herbeigeführt und auch unter Kontrolle gehabt habe. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AP sagt der Jurist, er werde eine Standleitung zum Büro des sächsischen Justizministers und zur Gefängnisleitung beantragen, „damit wir“, wie Kämmer der Agentur ddp sagt, „immer sofort über neue Provokationen und Inszenierungen von Mario M. informiert sind“.

Unklar bleibt, ob diese Forderung auch der Traumabewältigung Stephanies dienen soll. Ebenfalls am Sonntag droht Kämmer laut Nachrichtenagentur ddp für den Fall, daß Mario M. in die Psychiatrie verlegt werde, die Auswanderung Stephanies und ihrer Familie an. Pläne dafür würden schon erarbeitet. „Und das sächsische Justizministerium wird für diese Auswanderung bezahlen.“ Anwalt Jeinsen sagt, Kämmer äußere sich in seinem Namen. „Ich zeichne dafür verantwortlich.“ Von Auswanderungsplänen wisse er allerdings nichts. Auch daß der Freistaat für die Auswanderung bezahlen solle, sei mit ihm „nicht gedeckt“. Auf der Mailbox von Kämmers Mobiltelefon heißt es, man solle nach dem Ton keine Nachricht hinterlassen, sondern es später noch einmal versuchen.

hubertchen am 15.11.06 00:15


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